Pute

Mastputen werden zu zehntausenden in riesigen Hallen gehalten. Bis zu fünf Tiere sind auf einem Quadratmeter zusammengepfercht. In der engen und strukturlosen Umgebung können die Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht annähernd ausleben. Die Folge sind massive Verhaltensstörungen, wie Federpicken oder Kannibalismus. Um die dadurch verursachte Verlustrate möglichst gering zu halten, wird den Mastputen in den ersten Lebenstagen ein Teil des Schnabels abgetrennt. Eine äußerst schmerzhafte Prozedur, unter deren Folgen die Tiere ein Leben lang leiden. Mastputen sind so gezüchtet, dass sie einen wesentlich höheren Anteil an Brustmuskelfleisch (Putenbrust) entwickeln, als ihre wilden Vorfahren. Die Folge sind Gleichgewichtsstörungen und schmerzhafte Fehlstellungen der Beine. Am Ende der Mast können daher viele Tiere kaum noch stehen und liegen bis zur Schlachtung hilflos in ihren eigenen Fäkalien.



Mit Garantie gequält
98% des Fleisches das in Deutschland verzehrt wird, stammt aus der industriellen Massentierhaltung. Es stammt von Tieren, die ein kurzes erbärmliches Leben auf engstem Raum gefristet haben, ohne die Möglichkeit ihr arteigenes Verhalten auch nur annähernd auszuleben. Mit verschiedensten Labeln versucht die Industrie den Verbrauchern vorzugaukeln, dass das angeboten Fleisch aus kontrollierter, artgerechter Tierhaltung stammt. Bitte lassen Sie sich davon nicht täuschen. Auf dieser Seite sehen sie, woher Ihr Fleisch wirklich stammt.Bitte helfen Sie uns die tierquälerische Massentierhaltung zu beenden. Versuchen Sie auf den Konsum von Fleisch zu verzichten. Hier finden Sie zahlreiche Anregungen für eine schmackhafte, gesunde und tierfreundliche Ernährung.


Labeln Sie mit
Verständlich, dass Fleischproduzenten das „100% Massentierhaltung“-Label nicht auf ihren Produkten anbringen möchten. Daher sind wir auf Ihre Mithilfe bei der Verbreitung des einzig wahren Fleischlabels angewiesen. Das Label kann beim Deutschen Tierschutzbüro e.V. kostenlos als Aufkleber bestellt (gegen Erstattung der Portokosten in Form einer freiwilligen Spende) und auf Produkten aus der Massentierhaltung angebracht werden.
Erst wenn die Produkte aus tierquälerischer Intensivmast nicht mehr gekauft werden, wird das Leid der Tiere ein Ende haben.

Kämpfen Sie mit uns gemeinsam gegen Tierquälerei und die Verbrauchertäuschung der Fleischlobby und labeln Sie mit.

siegel neu

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